Projekt: „Fleisch hat heute schulfrei“

Die Schüler der Orientierungsstufe begutachten das Angebot im Pausenverkauf
Die Schüler der Orientierungsstufe begutachten das Angebot im Pausenverkauf

Das Projekt „Fleisch hat heute schulfrei“ wurde unter der Koordination  der Gesundheitsmoderatorin Claudia Becker an der Schule durchgeführt. Es wurde von uns zum Anlass genommen, das Angebot der Mensa und die Pausenverkäufe in unseren beiden Schulgebäuden unter die Lupe zu nehmen und über ein gesünderes Angebot für unsere SchülerInnen in der Schule nachzudenken.

Das Angebot der Mensa wurde bereits vor Beginn des Projektes von dem „Dienstleistungszentrum ländlicher Raum“ in Neustadt in Augenschein genommen. Seit einiger Zeit wird nun einmal pro Woche auf Fleisch verzichtet. Der Kontakt mit der Beratungsstelle soll noch vertieft werden, um weitere Perspektiven zu entwickeln und ein vitaminreicheres Angebot in die Praxis umsetzen zu können. Da bei der Befragung der Schüler eine breite Zustimmung für die Einrichtung eines vegetarischen Tages auch im Pausenverkauf festzustellen war (71 %) und die Verkäuferin im Gebäude in der Luitpoldstraße bereits zusagte, dies zu unterstützen, steht also nichts mehr im Wege, diesen fleischfreien Tag auch an unserer Schule einmal in der Woche fest zu installieren.

 

Die Auseinandersetzung mit dem  Thema „ Fleischfrei“ hat sowohl bei den SchülerInnen als auch bei den Verkäuferinnen dazu geführt, über weitere gesunde Alternativen nachzudenken. Wir haben also jetzt die Möglichkeit, die Ernährung unserer Schüler hin zu einer noch gesünderen, vitaminreicheren Kost umzustellen. Im Gebäude an der Weinstraße wurde bereits von der Pausenverkäuferin im Zuge dieses Projektes vorgeschlagen, „zuckerfreie Tage“ einzuführen.

 

Bereits im Vorfeld wurde an unserer Schule der Pausenverkauf seit den Osterferien mit einem gesünderen Angebot aufgewertet. Jetzt werden dort Vollkornbrötchen mit Wurst und Käse in Bioqualität verkauft. Ergänzt werden soll das Angebot noch durch vitaminreichere Kost. Am Ziel, die Produkte tatsächlich gänzlich von ansässigen Produzenten und in Bioqualität anzubieten, wird derzeit gearbeitet.

 

Aufgrund der besonderen Offenheit gerade der jüngeren SchülerInnen wäre es sinnvoll, eine Ernährungsberatung noch fester zu installieren. Auch in höheren Klassen können Einstellungen durch Informationen und Diskussionen positiv beeinflusst werden, beispielsweise in Projektform.

 

Entscheidend ist, dass sich möglichst viele KollegInnen und Eltern für die Idee des Projektes begeistern. Eine ganzheitliche Umsetzung mit nachhaltiger Wirkung ist nur mit der Akzeptanz und der Mitwirkung aller Gremien möglich. Die Folgen einer fehlerhaften Ernährung mit zu viel Zucker und zu viel tierischen Fetten sind hinreichend bekannt.

Insgesamt verlief das Projekt sehr positiv und war ein wichtiger Schritt bei der Verwirklichung eines gesunden Schulalltags.

 

 

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Schüler präsentieren stolz ihr vegetarisches Pausenbrot.

 

Zusätzliche Informationen:

 

 

 

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