Alle Jahre wieder – HOLLAND, wir bleiben dir treu

 

„Es war sooo schön, nur viel zu kurz!“, das war auf der Heimfahrt der Hollandwoche die häufigste Aussage unserer 12-köpfigen Austauschgruppe. Unsere Neunt- und Zehntklässler kannten ihre Austauschpartner bereits vom Besuch aus Weert im Februar. Damals wurde auch inhaltlich das Thema „Chancen und Risiken der Digitalisierung“ vorbereitet, das nun vom 20.-24. Mai im Het College Weert vertieft wurde. In Weert treffen sich alljährlich nicht nur unsere Schulen, sondern es nehmen zudem Schulen aus Kirchzarten, Südfrankreich und Malaga/Spanien teil, so dass sich morgens ca. 150 internationale Schüler auf der großen Empfangstreppe des Het College versammeln.
Am Ankunftstag stehen in der Regel lediglich das Wiedersehen mit den Austauschpartnern und das Kennenlernen der Gastfamilien auf dem Programm. Am Dienstag filmten die Schüler in internationalen Kleingruppen kleine Szenen zu Themen wie Cyber-Mobbing, „Sexting“ oder den Möglichkeiten eines „Smart-Homes“, nachdem sie hierfür in Workshops theoretischen Input bekommen hatten.
Der Besuch von Amsterdam am Mittwoch war für die meisten das Highlight der Austauschwoche. Bei schönstem Wetter stoppte der Bus noch für eine Stunde in Zaanse Schans, einem Freilichtmuseum, in dem man alte holländische Gebäude – Mühlen, Wohnhäuser, Tante Emma Läden – besichtigen kann, bevor die Schüler in Kleingruppen die Hauptstadt Hollands mit einer Stadtrallye erkundeten. Natürlich blieb ausreichend Zeit zum Shoppen.
Auch das Programm am Donnerstag hat bereits Tradition. Das Erfahrene und Gelernte der beiden Austauschwochen wird in einem kreativen Brettspiel umgesetzt. Von ca. 30 Gruppen holten Carla Schäfer und Anna Fischer zusammen mit ihren holländischen Partnerinnen mit einer intelligenten Abwandlung des Spiels Monopoly den dritten Preis nach Edenkoben. Herzlichen Glückwunsch!
Unsere deutsch-holländische Austauschgruppe ist unter allen Jugendlichen besonders positiv aufgefallen, weil sie möglichst häufig auch ihre Freizeit zusammen verbrachte und somit die Idee dieses europäischen Gedankens lebte. Auch hierfür wurden bereits in Edenkoben durch das Teambuilding unserer Schulsozialarbeiterin Julia Bambauer die Grundlagen gelegt.
Auch für die Kollegen (Dennis Wolke und Anke Braun) ist der Austausch im internationalen Lehrerteam, das Kennenlernen anderer Schulsysteme und die persönlichen Kontakte über die Grenzen hinweg immer wieder eine große Bereicherung.
Am Freitag hieß es dann in aller Frühe Abschied nehmen. So manche Kontakte werden bestehen bleiben – und auch nächstes Jahr heißt es wieder: AB NACH HOLLAND! Bereits vor den Herbstferien finden wieder Informationsveranstaltungen in den 9./10. Klassen statt, bei denen sich die Teilnehmer für die nächste Austauschrunde anmelden können.