„Was für eine Welt wünsche ich mir für die Zeit nach der Krise?“

 

Ich wünsche mir, dass wir klimafreundlicher leben und nicht mehr so viel reisen, damit sich die Natur, Umwelt und Tierwelt regenerieren kann. Dass wir neue Kontakte und auch alte Kontakte pflegen und der Zusammenhalt zwischen den Menschen verstärkt wird. Ich wundere mich selbst, wie kreativ meine Freunde sind und mir z.B. lustige Filme über WhatsApp schicken. Oder mein Klavierlehrer, der mir jeden Sonntag ein kleines Klavierstück schickt.

Ich wünsche mir, dass soziale Jobs wie z.B. Krankenschwester und Altenpfleger besser bezahlt werden. Sie müssen für andere Menschen da sein, müssen viele Stunden leisten und sehen Ihre Familie in der Krise weniger. So können sie etwas zurückerhalten und fühlen sich auch wertgeschätzt.

Ich wünsche mir, dass die Coronakrise ein Anlass ist, dass Politiker in allen Ländern merken, dass das oberste Ziel für uns Menschen sein muss, unsere Erde zu schützen. Sonst schlägt sie zurück. Wir sind der Erde zu schnell, zu dicht, zu laut, zu überhitzt. Wir sind der Virus für die Erde. Hoffentlich begreifen sie es endlich.

Ich wünsche mir, dass jeder “Einzelne“ sich Gedanken dazu macht, wie er verantwortungsvoller und bewusster seinen Lebensstil ändert. Damit auch er einen Beitrag für eine gesündere Erde leisten kann. Mir fällt auf, dass der Himmel jetzt blauer scheint und in unserem Garten mehr Vögel auf den Bäumen sitzen und singen.

Die Weltbevölkerung lernt im Moment zu trauern aber auch zu lachen, Menschen singen und musizieren auf den Balkonen, jeder wird respektiert. Die Hilfsbereitschaft steigt.  Ich wünsche mir, dass auch nach der Coronakrise mehr Zusammenhalt in der Familie, zu Freunden, Bekannten aber auch Fremden gegenüber bleibt und dass wir alle in Frieden leben.

In diesem Sinne, alles Liebe und bleiben Sie und Ihre Familie gesund.

Frohe Ostern und liebe Grüße

Jannis (Schüler der Klasse 10c)