Paul-Gillet-Realschule Plus startet VOLL POWER durch

 

Lehrkräfte hatten am Vormittag des 13. Juni keinen Zutritt zu ihren 7. und 8. Klassen. Ein 15-köpfiges, motiviertes Team aus Theater-, Sport-, Musik- und Erlebnispädagogen war angerückt, um mit unseren Schülerinnen und Schülern in Workshops Ninja-Sport auszuprobieren, Breakdance oder modernen Tanz zu üben, kleine Theaterszenen zu erproben oder in zwei Bands Rap und Hip-Hop zu lernen. Die Abschlussvorführung konnte sich sehen lassen. Das Motto lautete: Respekt. Denn alle mussten großen Mut aufbringen, das gerade frisch Gelernte allen anderen zu präsentieren. Aber keiner wurde von den Betreuern allein gelassen, die in der kurzen Zeit einen guten Draht zu den Jugendlichen aufbauten.  Das Fazit einer „Tänzerin“ aus der 8. Klasse lautete: „Am schönsten war, dass wir alle in der Gemeinschaft etwas gemacht haben.“ Ein junger „Breakdancer“ ergänzte: „ … und dass man viel mitentscheiden durfte“.
Der stellvertretender Schulleiter Michael Eich eröffnete die Abschlussvorführung mit den Worten: „Ihr sollt lernen, euer Leben selbst bestimmen zu können. Ihr habt alle was drauf, lasst euch nicht steuern von Alkohol und Drogen“. Die Vertreterin der Fachstelle Sucht in Landau, Christine Lehr, motivierte die Schülerinnen und Schüler, sie jederzeit aufzusuchen, um Rat und Unterstützung zu bekommen.

Unserer Schulsozialarbeiterin Julia Bambauer ist es zu verdanken, dass unsere Schule eine von nur 20 in ganz Deutschland ist, die von der Voll Power Schultour besucht wurde. Der Zuschlag kam unter anderem deshalb an unsere Schule, weil wir schon sehr viel im Präventivbereich tun. Die „Voll Power-Schultour“ ergänzt die Präventionsangebote der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung  (BZgA)-Jugendkampagne „Null Alkohol – Voll Power“ und hat die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen zum Ziel.  Die Teilnahme an den Workshops bietet Erfahrungen zu Selbstwirksamkeit, kritischem Denken und Teamfähigkeit. Die Workshops knüpfen an die Lebenswelten und sozialen Bezugssysteme der Schülerinnen und Schüler an. Nicht der erhobene Zeigefinger, sondern Stärkung und Förderung der Persönlichkeit und das Aufzeigen von Alternativen zum Alkoholkonsum stehen im Fokus des Angebots. Finanziell wurde die Veranstaltung vom Präventionsworkshop Landkreis SÜW unterstützt.

Alle Schülerinnen und Schüler, die (freiwillig) an der Aktion teilgenommen haben, sind gestärkt und begeistert – und vielleicht auch mit einem neuen Hobby – aus der Veranstaltung nach Hause gegangen.