1250-Jahre-Spendenlauf Edenkoben

Schülerinnen und Schüler der Paul-Gillet-Realschule plus mit Fachoberschule laufen für den guten Zweck

„Die wichtigsten Leute, die VIPs, das seid heute ihr“, so der Kreisbeigeordnete Bernd E. Lauerbach bei seiner Begrüßung. 570 Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer nahmen am 17. Mai am Spendenlauf der Paul-Gillet-Realschule plus mit Fachoberschule teil, der als Beitrag zu den Feierlichkeiten zur 1250 Jahrfeier Edenkobens in enger Kooperation mit der Stadt Edenkoben im Herzen des Ortes stattfand. Der Lauf wurde schon durch die perfekte Vorbereitung von Natalie Hertel ein voller Erfolg. Aber das Ziel, nämlich möglichst viele Spenden für bedürftige Kinder in Edenkoben und für den Förderverein der Schule zu sammeln, dürfte die Erwartungen bei weitem übertreffen. Der stellvertretende Schulleiter Eich verkündete am Ende des Laufes, dass von 5000 Gummibändern (pro Runde wurde an die Teilnehmer eines ausgegeben und über den Arm gestreift) nur 13 übrig geblieben seien. Die „Rundenspenden“ werden von allen Teilnehmern in den nächsten Tagen abgegeben.
Nadine Zeis und Michael Weisbrod eröffneten als Sport-Moderatoren bei sonnigem Wetter die Veranstaltung. Dabei konnte man die Vorfreude und Aufregung der knapp 600 Schülerinnen und Schüler hören und spüren. Doch zunächst dankte Michael Eich allen Helfern und vor allem den Großspendern Tenneco Edenkoben, Sparkasse Edenkoben, VR-Bank Edenkoben, Bäcker Becker Edenkoben, La Piazza Edenkoben, Möbel Weber Herxheim und Edeka Albrecht Herxheim, die eine solche Veranstaltung erst ermöglicht hatten.

Aber auch viele andere  Gäste, Helfer und Wohltäter waren beteiligt. Ortsbürgermeister Ludwig Lintz sprach herzlich und motivierend zu den Schülerinnen und Schülern. Er lobte nicht nur das Ziel, sich für Bedürftige einzusetzen, sondern auch die Idee der Paul-Gillet-Realschule plus, mit diesem Lauf die Feierlichkeiten zur 1250-Jahr-Feier zu begleiten. Moderator Weisbrod begrüßte insbesondere auch die Weinprinzessin Sophie Grünagel, die selbst Schülerin der Paul-Gillet-Realschule plus gewesen war.
Was jedoch eine solche Großveranstaltung gelingen lässt, ist zum einen eine souveräne, professionelle Organisation, welche Natalie Hertel ausgeübt hatte, zum anderen die vielen Helfer im Hintergrund: der Förderverein der Schule mit der Vorsitzenden Sabine Döringer, der einen Getränke- und Brezelstand aufgebaut hat, die Schulband unter der Leitung der Kollegen Alexander und Herberger, die Schulsanitäter von Frau Mindl, viele Kolleginnen und Kollegen, die unkompliziert mit anpackten und – last but not least – viele Schülerinnen und Schüler, die beim Auf- und Abbau halfen.
„Ich habe bei den Vorbereitungen so wunderbare Menschen kennengelernt, man muss nur miteinander reden“, so Frau Hertel. Damit meinte sie vor allem Herrn Sattel vom Ordnungsamt mit seinen Leuten, Frau Trauth von der Pressestelle und Frau Wind von der Verbandsgemeinde. Zudem sorgte der Bauhof Edenkoben für die Absperrungen und unterstützte die Gesamtorganisation, hier sind besonders Herr Rieger und sein Team zu nennen. Die Freiwillige Feuerwehr Edenkoben half beim Absichern der Strecke während des Laufes. Die Firma Elektro Pister aus Rhodt schloss den Baustromkasten an. Der Toilettenwagen wurde kostengünstig von der Firma Stenglein aus Großfischlingen zur Verfügung gestellt. Die Mitarbeiterinnen der Apotheke Brunnen in Edenkoben bauten spontan Stehtische auf und schenkten Getränke an die Läufer aus. Die Apotheke Luckenbach spendierte Traubenzucker. Anerkennung und Dank auch an die Anwohner, die für zwei Stunden durch den Lauf in den „Ausnahmezustand“ versetzt wurden, dies aber mit Fassung, wenn nicht sogar mit Anerkennung ertrugen.
Lorena aus der 10d fand gut, dass sich mit dem Lauf auch Schülerinnen und Schüler engagierten, die sich sonst vielleicht nicht sozial engagiert hätten. Auch Ina, ebenfalls 10d, lobte, dass die Schule für Spenden läuft und dass Bedürftige profitieren. Eine Mutter, die zum Zuschauen kam und dann spontan mithalf, sagte: „Das ist für Edenkoben eine gute Aktion, die man wiederholen sollte!“