Abschlussfeier an der Paul-Gillet-Realschule Plus in Edenkoben

„Das war’s“ für die Klassen 9 Berufsreife und 10 Mittlere Reife

Als die Abschlussfeier der 9ten Klasse Berufsreife und der 10ten Klassen Mittlere Reife zu Ende ging, hatte man kaum gemerkt, wie die Stunden vergangen waren, weil alle Beiträge von großer Musikalität, Kreativität, Nachdenklichkeit oder aber Humor geprägt waren.
„Das war’s. Das war’s wirklich“, griff der stellvertretende Schulleiter, Michael Eich, das Motto der Abschlusszeitung der Klassen 9 und 10 auf, voller Stolz, 119 junge Persönlichkeiten „mit Herz und Verstand“ aus der Schule entlassen zu dürfen. Der Kreisbeigeordnete Bernd E. Lauerbach wünschte unseren Schülern „gute Wegweiser“ und „Besinnung auf die eigenen Stärken“. Eberhard Frankmann, erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Edenkoben, erinnerte an seine eigene Schulkarriere, die von Umwegen geprägt war. Immer wieder im Leben könne es Rückschläge geben, aus denen jeder einen eigenen Weg finden müsse. Stadtbürgermeister Ludwig Lintz dankte den Kollegen und Eltern, die eine gute Basis für die Absolventin gelegt hätten. Das Fazit der Vorsitzenden des Schulelternbeirates, Heike Haub, war: „Setzt Herz und Verstand ein. Nehmt nicht immer alles so ernst.“ Die letzte Rednerin war die Schülersprecherin Sina Schreieck, die eine eigens verfasste, sehr persönliche Rede souverän vortrug, obwohl sie noch ein ganzes Jahr auf ihren eigenen Abschluss warten muss.
Die Reden und Beiträge der einzelnen Klassen waren kreativ, dankbar, liebevoll und zum Teil sehr witzig, so etwa das Quiz der 10c, das charmant und schlagfertig von Amred Roos moderiert wurde. Klassenleiter Scheib gab seinen Schülern drei Ratschläge mit auf den Weg: 1. Geht liebevoll mit euren Eltern, Freunden und sonstigen Mitmenschen um. 2. Übernehmt Verantwortung für euer Tun und 3. Überlegt gut, wie eure Zukunft aussehen soll. Herbert Alexander betonte in seiner Ansprache an seine Klasse 9b, wie stolz er auf „seine“ Absolventen sei, die sich zu einer zuverlässigen und interessierten und zunehmend leistungsstarken Gruppe entwickelt hätten. Die Klasse von Herrn Kirsch bedankte sich bei ihrem Klassenlehrer mit einem Kirsch-Baum. Außerdem mussten er und Co-Klassenlehrerin Zeis Schüler anhand von Gedichten erraten. Die 9a von Herrn Moog stellte sich in der jeweiligen Muttersprache vor. Frau Diemer erinnerte in ihrer Ansprache an denkwürdige und lustige gemeinsame Erlebnisse mit ihrer 10e.
Die Abschlussveranstaltung – wie auch die Zeugnisübergabe und der vorangegangene Gottesdienst – zeigte wieder die „Seele der Schule“: die Musik. Der Standard ist inzwischen auf sehr hohem Niveau, ob bei der Schulband von Harald Alexander oder der Windband von Andreas Schnell, ob bei Soloauftritten von Andrea Baumann (begleitet von Antje Bremecke am Piano) oder Sina Kubik (begleitet von Sven Herberger auf der Gitarre), ob bei den Sing Stars oder dem Pausenchor, beides unter Leitung von Antje Bremecke. Folgende Musiker der 10ten Klassen wurden für ihre hervorragenden Leistungen geehrt: Marie Vester, Maximilian Wagner, Jan Schwarzweller, Marc Andres, Andrea Baumann und Sina Kubik. Es wurden aber auch viele weitere Absolventen geehrt, die besondere Leistungen gezeigt haben: Lena Dengel und Anna Fischer im Fach Mathematik, in den Naturwissenschaften Noel-Leon Staub, in den Fremdsprachen Aline Gewissen und Ephraim Fromm, in der Bildenden Kunst Carla Schäfer und in Sport Nico Völlinger. Die Jahrgangsbeste war in diesem Jahr mit einem Zeugnisschnitt von 1,0 Lea Defaux. Für ihr besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft erhielten zudem Maximilian Wagner, Jan Schwarzweller und Marc Andres eine Ehrung.
Leider muss die Schule aber auch Abschied von manchen Eltern nehmen, die sich jahrelang im Rahmen des Schulelternbeirates für Schule und Schüler eingesetzt hatten, vor allem die Vorsitzende des SEB, Frau Haub, Herr Jenczelewski, Frau Delavier und Frau Sester.
Einen besonderen Dank sprach Michael Eich Pfarrerin Geib der Protestantischen Kirchengemeinde Edenkoben aus, die die Kirche für die Abschlussfeier zur Verfügung gestellt hat und zudem zusammen  mit Kollegen, Referendaren und Absolventen einen sehr schönen, besinnlichen und stimmigen Gottesdienst mit uns gefeiert hat.